Shardcaller II – Turnierbericht

Das Turnier im Drachental hatte pünktlich gestartet. Es war eine angenehme Anfänger Aufbruchstimmung. Ich glaube niemand hatte mehr als 10 gemachte Spiele. Für einige war es auch das erste Mal best-of-three Turnierformat (ich inklusive).

2 Spieler hatten sehr schicke selbsgestaltete Geländestücke dabei. Leider habe ich keine eigenen Fotos gemacht; das werde ich mir mal als Memo für die kommenden Turniere mitnehmen. Wir waren 8 Leute an 4 Tischen, alles also sehr überschaubar und gemütlich.

 

Zu den Spielen:

Match 1: Aggro Orruks

Das erste Match direkt ein Mirror, na super… Mit meiner Erfahrung von insgesamt 2 Spielen mit den Orks bin ich also in das Match gestartet.

Da die gegnerischen Orks auch Schaden für Glory machen wollten, hatten wir keine Probleme uns zu treffen.

Eine Erkenntnis dieses Matches war: Unter Umständen möchte ich gar nicht anfangen?! In den Testpielen vorher ging es recht wild zu und wir haben uns die Würfel nur so um die Ohren geschmissen. In diesem Match wurde ich das erste Mal angehalten, als erste zu starten. Mit der unbekümmerten Unvernunft eines wilden Orks bin ich direkt mal nach vorn gestartet. Nur um direkt zu verstehen, dass es absolut NULL Sinn macht, ohne fixing nach vorn zu rennen und auf sein Glück zu hoffen. Alle Orruks von meinem Gegner waren in charge Reichweite und konnten so gemütlich meinen Kamikazeboy rausnehmen. Danach war klar: erst Hirn anschalten, dann handeln. Auch als Ork.

Spiel 1: Gewonnen

Spiel 2: Verloren

Spiel 3: Verloren

Total: 1:2

 

Spiel 2: Sepulchral Guard

Dieses Match wurde letzlich dadurch entschieden dass mein Gegner nur die Karten der Grundbox und der SG Erweiterung parat hatte. Dadurch hatten ihm einige doch recht wichtige Karten gefehlt. Meine Orks hatten keinerlei Probleme seine low hp Skelette nach und nach rauszunehmen und so für viel frühen Glory zu sorgen. Das die Skelette nach und nach wieder kamen, hatte sich eher so wie Einarmiger Bandit für mich angefühlt. Der Cashflow hat gestimmt.

In den beiden Spielen hatte ich das Gefühl, dass Deck von mir hatte zu viele Schadensbooster drin. Vielleicht doch lieber noch nen Sidestep oder sonstige Bewegungskarten anstatt full force.

Spiel 1: Gewonnen.

Spiel 2: Gewonnen

Total: 2:0

 

Spiel 3: Garreks Reavers

Gegen Dom hatte ich im Vorfeld schon 2 Testspiele (meine ersten beiden Shadespire Spiele überhaupt) mit seinen Reavers gemacht und Bekanntschaft mit dem Heroslayer gemacht. Ich wusste dass er das Deck nicht verändert hatte und war so semi froh drüber.

Das erste Spiel verlief ähnlich unseres Testspiels ab. Von ursprünglich 9 Einheiten auf der Platte standen nach der ersten Runde noch 5 (oder 6?!). Das Spiel war eng, ich konnte es knapp gewinnen.

Das zweite Spiel endete mit einem massiv hohen Glorygewinn von Dom.

Den eigentlich Tie Breaker konnten wir leider nicht mehr ausspielen, da es schon zu spät war.

Spiel 1: knapp gewonnen

Spiel 2: Dom gewonnen

Spiel 3: zu spät, Abbruch

Total: 1:1

 

Fazit:

Der Anfang war schon ein wenig zäh und ausser die Spiele, die direkt 2:0 ausgingen hatten alle die angesetzten 90 min überzogen. Das hatte sich allerdings doch deutlich gebessert je länger das Turnier ging. Die Karten, Combos und Strategien wurden mehr und mehr verinnerlicht, auch wenn es natürlich immer wieder neue Situationen gab, auf die man sich einstellen musste.

Was ein wenig ungewohnr war: Sobald von 10 Partien auch nur eine Partie eine dritte Runde braucht, müssen alle anderen auf die 2 Personen warten. Mich hat es jetzt nicht gestört, da ich immer derjenige war, der die dritte Runde gespielt hat 😛 Bzw kann man die Pause nutzen (sollten maximal 30 min sein), um kurz zu verschnaufen, etc. Kein Riesending, evtl. ist es sogar gut; von X-Wing bin ich immer den megastress gewohnt wenn das Spiel über die volle Zeit geht und man von Tisch zu Tisch hetzt. Das ist hier bedeutend entspannter. Gut für müde Knochen.

Am Ende des Turniers sprang ein guter 5. Platz dabei raus und die Urkunde für die meist gemachten Kills (hatten sich die vielen aggro karten in der Hinsicht wohl doch ausgezahlt…). Nen fetter Preispool hat den wirklich guten Eindruck von dem Turnier abgerundet. Der nächste Shardcaller ist schon für April angesetzt.

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brigg arkham reactivated

Nachdem ich jetzt längere Zeit X-Wing kompetitiv auf Turnieren und in einer Liga gespielt habe, war es mal Zeit für etwas Neues.

Ein Bekannter aus der Düsseldorfer X-Wing Liga hatte mich auf ein neues Games Workshop Spiel gebracht: Warhammer Underworlds: Shadespire

Ursprünglich wollte ich mich von GW fernhalten: money dump, regelfickereien, wenig user support, unfreundliche community (hatte ich zumindest öfters von gehört).

Was mich bei WH:S allerdings direkt begeistert ist das schnelle Spiel im skirmish Gewand: 12 Züge nicht mehr, nicht weniger. Ein Spiel dauert zwischen 15 und 30 min. Dabei das Deckbuilding-Element, um verschiedene Strategien zu spielen/testen. Auf Turnieren ein best-of-three, d.h. nach dem ersten Spiel kennt man einen Großteil der Karten des Gegners und kann so nochmal seine eigene Strategie anpassen. Und natürlich sind die schicken Minis auch wichtig. Das ganze wird von GW per organized play supportet, sodass ich hoffe, dass sich auch hier eine aktive community alá X Wing formiert. Tokentouristen und collectors kommen natürlich auch auf ihre Kosten. Ahja Kosten, die sind für ein Tabletop noch recht erschwinglich, immerhin muss, um kompetitiv oben mitzuspielen, nichts doppelt und dreifach gekauft werden.

Bis jetzt habe ich 2 Warbands bemalt bekommen: Orkze und Untote.

meine orkze warband

orruks

meine undead warband

sepulchral guard

Wenn ich mir andere Minis von Leuten aus dem Netz anschauen, merke ich, dass da definitiv noch Entwicklungsspielraum nach oben ist 🙂

Bisher konnte ich erst insgesamt 4 Spiele machen; dennoch stehen am Wochenende die ersten beiden Turniere an: Düsseldorf & Münster.

Für das Turnier in Düsseldorf werde ich die Orks ins Rennen schicken. Sie sind zwar ein wenig eindimensional (draufhauen!), machen mir aber Spaß und verzeihen durch die vielen Lebenspunkte auch ein paar Fehler. Insgesamt eine gute, ausgeglichene Warband für Turniere, denke ich.

Und so sieht die Liste aus:

Turnierliste 24.03.2018

KLICK zur underworldsdb.com

Die Idee dahinter ist recht simpel: ab nach vorne in des Gegners Hälfte und alles verkloppen, was sich den Orks in den Weg stellt. Ein paar Karten für Zusatzaktivierungen und Geschwindigkeitsbooster sollten helfen, die doch etwas lahmen Orks im Spiel zu halten. Glory generiere ich allein durch Kampf, Objectives interessieren nicht. Mal schauen, wie sich das in einem Turnier schlägt, wenn sich der Gegner ab dem zweiten Spiel drauf einstellen kann und mir Kills verweigert.

Karten, die auf Glück aufbauen, habe ich größtenteils aus dem Deck genommen. Soul Trap und Unkillable bleiben drin. 50:50-Chance nen Kill zu verhindern und eine Runde länger zu leben klingt mir doch recht stark, als dass ich auf den Gamble verzichten möchte.

Für Münster werde ich vermutlich die Untoten aufs Brett bringen. Damit würde ich eigentlich gegen eine goldene Regel verstossen: „Spiele nie eine Liste auf einem Turnier, mit der Du vorher nicht wenigstens ein Spiel gemacht hast.“ Da wir aber hier von einem Fun-Turnier sprechen und ich die Sepulchral Guard bisher noch nicht in Action gesehen habe, kann ich da auch guten Gewissens mal eine Ausnahme machen.

Turnierberichte folgen…

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Nightstrolling

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Witz des tages:  fährt ein vampir aufm fahrrad durch die stadt. Kommt ein polizist und hält ihn an.Polizist:  entschuldigen sie, haben sie etwas getrunken? Vampir:  nee, nur ein radler. (Ode an ludger w.)

Klappert noch leicht

hier und da. Aber fährt! 😀

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Radaufbau

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Grundstein gelegt

Back to school

Es muss damit zu tun haben, dass mich meine Schulzeit in der Zielgeraden traumatisiert hat. Regelmässig träume ich von bevorstehenden Englisch-Klausuren, die ich noch zu bewältigen habe. Selbst wenn ich mir im Traum klar mache, dass ich doch schon lange das Abitur bestanden habe, fällt mir ein, dass ich ja doch noch diese eine Prüfung schaffen muss. Auch wenn ich mittlerweile 31 bin. Eine geht noch!

Meine Lieblingsform der Therapie ist die Konfrontationstherapie. Ich setze mich immer mal wieder gerne Dingen aus, die ich eigentlich nicht mag, bzw vor denen ich mich gern drücke. Im Falle meines Traumas wäre wohl angebracht, noch einmal die Schulbank zu drücken. Wie gerufen läuft mir da beim planlosen Spazierengehen die Shih Chung Branch School in Penang über den Weg. Einziges Problem: weder Stühle, noch Bänke, noch irgendwas. Aber dafür reichlich Wurzeln und Flair!

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