da platzt einem ja die hutschnur

spiegelung3

so oder so ähnliche gedanken kamen mir heute bei der massage in saigon. zugegeben, diese “spa-massage-salons” wirken auf den ersten blick alles andere als seriös. weder tragen die frauen weisse kittel (ein anzeichen für seriösität mit fokus auf gesundheit), noch sind die etablissements gut ausgeleuchtet oder sonstwie nett für das publikum hergerichtet (ein anzeichen für kunden- oder touristenorientierte ausrichtung). sie sind also letztlich recht runtergekommen, muffig und irgendwie seltsam. schmuddelig triffts wohl am besten. ein wenig schmuddel mag ich ja ganz gern, zumindest zum anschauen, aber sobald mich dieser schmuddel persönlich betrifft und mir wortwörtlich gesprochen an die wäsche will, da hört der spass auf.

auf was letztlich dieser massagebesuch hinauslaufen würde, ist mir anhand von drei in ihrer intensität steigenden schritten bewusst geworden.

  1. die bezahlung erfolgte vor erbringung der leistung. ein wenig seltsam, da bisher bei allen vorherigen massagen stets DANACH bezahlt. was der womögliche grund dafür ist, kam mir später in den sinn.
  2. mein deutscher kompagnon und ich wurden getrennt voneinander in zwei einzelnen räumen gebeten. das gebeten bei phill war jedoch eher ein “am t-shirt in den raum zerren” von seiner masseuse. gut, kann man unter “speziellem kundenorientiertem verhalten” verstehen.
  3. nachdem ich mein t-shirt ausgezogen habe und mich auf die liege legen wollte, hielt mir die dame eine olle boxershorts, die 5 nummern zu gross war, mit den worten hin “for you, now”. hmm, das kenn ich, ab und zu zieht man so dafür vorgesehene kleidung an. da jedoch keinerlei umkleide in dem raum war und die dame auch keine anstalten machte mir privatsphäre zu geben, um mich umzuziehen musste ich wohl vor ihr meine buchse ausziehen. ich hab mich mal ganz europäisch anständig umgedreht und ihr mein hinterteil zum bestaunen angeboten, schon hatte ich nen ordentlichen klaps auf denselbigen…

 

ab dem zeitpunkt war mir klar: es gibt sie tatsächlich, diese sagenumwobenen happy-end-paläste in denen massage teil des wohlfühlpaketes ist.

natürlich kam sie irgendwann, die alles entscheidende frage. nachdem mein rücken und beine gekrault und mein arsch mehr als nötig massiert wurde, wurde ich angestupst. folgender dialog entlud sich:

Dame: Excuse me, Mister. Special service? (Dame zeigt nach unten)

Kunde: No, thank you.

Dame: Nooo? Why not???? Why???

Kunde: No thank you. I don´t like.

Dame: Noooo?

Kunde: No.

 

die gute laune war im nu verflogen. aus ursprünglichen 60 minuten wurden 45. da keine ejakulation durchgeführt wurde, hat die dame wohl wenig bis nichts an mir verdient. ich werde ab sofort meiner alten linie treu bleiben und mich nur noch von frauen über 50 in weissen kitteln massieren lassen.

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